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Was
bringt der Herbst 2010 ?
Noch hält uns der Winter eisig im Griff, noch keine Frühlingsblume hat die
Sonnenstrahlen je gesehen und schon sollen wir uns mit dem Modeherbst 2010
beschäftigen? Viel zu früh sagen Sie - aus purer Neugierde sage ich.
Wie auch immer, die ersten Modelle sind längst über den Laufsteg geschwebt,
die ersten Designer haben das Geheimnis des herbstlichen Modetrends gelüftet.
Wir holen uns einen ersten
Eindruck.
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Ein
Trend
zeichnet
sich durchgehend ab - Mini - mit und ohne Strumpf(hosen) und immer wieder
Minis. Dafür gibt es ponchoartige Umhänge, die wenigstens oben wärmen.
(ALLUDE, ARRONDDISSEMENT AQ1, CHAYA, |
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Angelehnt
an diesen Trend: kurzer Rock und wenigstens Stiefel (ANJA GOCKEL, |
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Nächster
Trend: Lange fließende Kleider, Hosen und Röcke. Gerne in glänzendem Satin
oder kreppartigem Gewebe (ARRONDDISSEMENT AQ1, |
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Trend:
Bunt, bunter und etwas schräg. CUSTO BARCELONA zeigt wie es geht, aber auch
da Knie und halb oberschenkelfrei, so unter dem Motto: Und wenn Du mich
trotzdem liebst…… |
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Allgemein
sieht man mehr Unis als gemusterte Stoffe und das ist gut so, denn nicht
alles was so gemustert ist macht Lust auf neue Kleider |
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FRIDA
WEYER zeigt ein paar Lustigkeiten, viel Seidensatin bis runter zum Boden,
allerdings nur zu Festivitäten und da kann man, oder besser Frau mit lang
nichts falsch machen. |
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Wahrsagerinnen
und Angehörige von mystischen Kulten werden sich in Modellen von HAUSACH
COUTURE am wohlsten fühlen. Selbstmurmelnd ist Schwarz die einzig mögliche
Farbe. |
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IC!
BERLIN versucht es mit Prints auf T-Shirts und eigenwilliger Frisur. Manchmal
originell, dann wieder geschmacklos. |
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ITALIAN
DESIGNERS NEXT GENERATION präsentieren obiges mit italienischem Stempel
- Armani oder Versace ist keiner dabei. |
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In
den Farbtopf hat auch JOOP gegriffen, etwas weniger grell, aber deswegen
nicht weniger seltsam die Modelle vielleicht unter dem Thema: Der Künstler
beim Entzug? |
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Dem
"Gender Mainstreaming" hat sich offenbar KILIAN KERNER angenommen - jetzt
dürfen Männer auch wie Frauen aussehen - schön für die, denen es gefällt. |
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Wer
glaubt die Trachtenmode sei ins Eck gestellt und nur mehr für den echten
Landadel bestimmt soll sich doch mal die Kollektion von LENA HOSCHEK ansehen.
Trachtenlook in neuer Verpackung - oder war das gar nicht so gemeint? |
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Aufsehen
erregen ist alles dürfte sich LITTLE SHILPA gesagt haben. Schwer einzuordnen
diese Modelle - zwischen Wahnsinn und Genie ist alles möglich. |
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MARCEL
OSTERTAG versucht von allem ein bischen. Kurz sowieso, aber wenigstens mit
warmen Stümpfen, bunt - aber nicht zu bunt, eher dunkel farbig im smarten
Höllenrot und sonst? - die lockende Versuchung für müde Männer. |
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Für
die Stoffproduzenten sollte s mehr MICHAEL SONTAG geben, viel, viel Stoff,
brav und bieder. Motto: Stoffe zum einhüllen. |
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Bei
NO IFS sollte man sich vor allem das NO merken |
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Unglaublich
aber wahr die Kollektion von PATRICK MOHR. Vielleicht ein neuer Gag - Mode
für Frauen von Männern (vor)getragen - oder??? |
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Geradezu
langweilig "normal" geht es bei PERRET SCHAAD zu - als wären das halbfertige
Kleidungsstücke |
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Bei
RENA LANGE kann Frau wieder aufatmen. Aus dieser Designerin kann noch etwas
werden - tragbar. |
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Mit
einem Modell von SAM FRENZEL bleiben Sie sicher nicht unentdeckt. Wohin
Sie auch gehen man wird Sie bestaunen und raunen: "Na die traut sich was" |
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Bei
STINE GOYA fragt man sich mit miesem Bauchgefühl: "Wie lange wird's die
noch geben, oder sind die Kleider für etwa ein besonderes Theaterstück gemacht?
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Viel
Schwarz und etwas Lila ist´s was ich liebe an SUSANNE WIEBE. Da sind sogar
ein paar Business Kleidungsstücke drin. |
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Das
war der erste Schrei des Modetrends Herbst 2010, aber Sie wollen
mir doch nicht erzählen dass Sie Frenzel, Goya, Schaad oder Sontag nicht
kennen?? Na, da sind Sie in guter Gesellschaft, ich übrigens bis jetzt auch
nicht, aber das macht nix Armani, Versace und Chanel haben ihre Kollektionen
noch nicht gezeigt. Darauf freuen wir uns, also bis demnächst in diesem
(Mode) Theater. |
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